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Gesamtzeit: ca. 44:45
Trackanzahl: 2 [Anm.: Auf dem Schallplattencover werden 13 Titel angegeben; die Titel sind auf der Schallplatte allerdings nicht gesondert abgeteilt, so daß eigentlich nur zwei Titel existieren; auf den Schallplattenlabeln werden entsprechend auch nur die Laufzeiten der vollständigen Schallplattenseiten angegeben]
Veröffentlichung: 1977
Best.-Nr.: K 20 905
pläne
[Anm.: Aus oben genannten Gründen werden nur die Spielzeiten der kompletten Schallplattenseiten angegeben; die Zeiten der CD-Version werden aufgrund einer anderen Trackeinteilung und einigen Unstimmigkeiten nicht herangezogen.]
[01] Rotkäppchen-Lied (Guten Tag, auf Wiedersehn)
- Halt, Rotkäppchen, halt!
- Fuchs-Lied (Durch das Dickicht schleiche ich)
- Lied vom Naschen (Selber naschen, das macht fett)
- Hasen-Lied (Ach, ich kann es gar nicht fassen) (21:25)
[02] Wolfs-Lied (Bin der Wolf und habe Pläne)
- Lied vom weißen Hündchen
- Hasen-Marsch (Hoch die Löffeln, Brüder Hasen!)
- Fuchs-Lied (Rieche ich den Braten, muß ich ihn verraten)
- Omas Tango (Da muß man doch, eins, zwei, drei)
- Förster-Lied (Ich sitz' auf meinem Hochstand)
- Hasen-Marsch (Dem Förster wird der Marsch geblasen)
- Lied von der Freundschaft (Fuchs und Wolf sind nun besiegt) (23:15)
Text und Musik: Floh de Cologne
nach Jewgenij Schwarz
Besetzung:
Vridolin Enxing - Komposition, Flügel, E-Piano, Clavinet, Orgel, Synthesizer, Baß, Cello, Gesang
Hansi Frank - Text, Schlagzeug, Perkussion
Dieter Klemm - Sprache, Perkussion
Theo König - Text, Gesang, Sprache, Alt-Saxophon, Mundharmonika
Dirk Städtler - Komposition, akustische Gitarre, E-Gitarre, Baß, Gesang
als Gäste:
Franz Josef Degenhardt - Gesang (Wolf)
Perry Friedman - Gesang (Bär), Banjo
Petra Grabowitz - Gesang (Rotkäppchen)
Hanns Dieter Hüsch - Sprecher (Erzähler, die Schallplatte)
Fasia Jansen - Gesang (Großmutter)
Christiane Knauf - Gesang (Schlange)
Ulrich Maske - Akustische Gitarre und Wahwah-Gitarre
Dieter Süverkrüp - Gesang (Förster), 12-saitige Gitarre
Fredrik Vahle - Gesang (Hase)
Hannes Wader - Gesang (Fuchs), Gitarre
Produktion: Ulrich Maske
Aufgenommen und gemischt in Connys Studio, Neunkirchen
Ton: Jürgen Krämer, Conny Plank
Aufnahme des Gesangs ("Wolfs-Lied", "Förster-Lied"): Windrose-Studio, Hamburg
Ton: Jürgen Klever
Graphik: Dieter Süverkrüp
Nach Rock-Opern ("Profitgeier"), Symphonien ("Geyer-Symphonie") und Kantaten ("Mumien") machten sich die Mitglieder von Floh de Cologne schließlich auf den Weg ins Theater. "Rotkäppchen" war nach dem "neuen Florentinerhut" die zweite dieser Arbeiten und entstand mit dem Wiesbadener Staatstheater.
Klar - inhaltlich orientiert sich die Geschichte natürlich am Märchen von Rotkäppchen. Ebenfalls klar - wenn es einfach nur das Märchen vom Rotkäppchen wäre, wäre es wohl nicht Floh de Cologne. Die Gruppe bringt durch zarte Anspielungen noch einige politische und sozialkritische Aussagen in dieser Bearbeitung unter und sorgt auf diese Weise dafür, daß das Stück sowohl jüngere als auch ältere Zuhörer bzw. Zuschauer bestens unterhält.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich Floh de Colognes Version zu einem beliebten Stück für das Kindertheater, die Schallplatte wurde in den 90er Jahren dagegen zu einem echten Sammlerstück, bis die Einspielung 2007 endlich auf CD aufgelegt wurde. Sicher ist: sie macht auch 30 Jahre später noch genauso viel Spaß wie zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung. |