Zurück
Schallplatten
Klassik
|
|
|
|
|
| |
Alle Details zu diesem Sammelobjekt: |
|
| Status: |
|
| Titel: |
Der Graf von Luxemburg [Querschnitt] [Opera] |
| Preis: |
- (Unverkäuflich)
|
| Zuweisung: |
Schallplatten
Klassik
|
| Kategorie: |
LP |
| Interpret: |
div. |
| |
|
| Von Sammler: |
Skywise
|
|
Privatsammler
aus Rheinland-Pfalz |
|
Info der Redaktion: Hinweise für sicheres Handeln | Inserat melden
|
|
Sammler kontaktieren
|
| |
|
| Infos: |
[10"-Album]
Gesamtzeit: ca. 26:30
Trackanzahl: 13
Veröffentlichung: k. A.
Best.-Nr.: 3151
Opera / Europäischer Phonoklub
[Anm.: Zeitangaben ergänzt]
Der Graf von Luxemburg
Operette in 3 Akten (Kurzfassung)
[01] Vorspiel und Marschlied: Wir bummeln durchs Leben (3:14)
[02] Unbekannt, deshalb nicht minder interessant (3:03)
[03] Denn doppelt schmeckt's dem Bübchen (2:15)
[04] Polkatänzer (2:08)
[05] Bist du's, lachendes Glück (1:15)
[06] Sie geht links, er geht rechts (1:33)
[07] Lieber Freund, man greift nicht nach den Sternen (2:49)
[08] Mädel klein, Mädel fein (2:11)
[09] Liebe, ach nur du allein (1:48)
[10] Adieu Angèle (5:28)
[11] Finale: Wir bummeln durchs Leben (0:37)
Musik: Franz Lehár
Text: A. M. Willner und Robert Bodanzky
Besetzung:
Rudolf Christ - René, Graf von Luxemburg (Tenor)
Kurt Preger - Fürst Basil Basilowitsch (Buffo)
Peer Grundén [= Per Grundén] - Armand Brissard, Maler (Tenor)
Esther Réthy - Angèle Didier, Sängerin an der Großen Oper (Sopran)
Sonja Mottl - Juliette Vermont (Sopran)
Orchester der Wiener Staatsoper in der Volksoper
Prof. Anton Paulik - Dirigent
Regie: Georg von Wysocki
Eigenaufnahme des Europäischen Phonoklubs
Hergestellt im Mozartsaal in Wien
Das Opera-Label mag ja viel Durchschnitt auf den Markt gebracht haben, aber dieser Querschnitt dürfte allen technischen Mängeln zum Trotz zu den besseren Veröffentlichungen zählen. Esther Réthy, die bereits unter Franz Lehár persönlich gearbeitet hat, und Per Grundén ergänzen sich in den beiden Hauptrollen perfekt und auch Kurt Preger hat als Buffo seine Augenblicke. Anton Paulik leitet das Orchester mit dem nötigen Schwung und beweist ebenso ein gutes Gespür für die ruhigeren Augenblicke.
Vermutlich ist diese Aufnahme Mitte der 50er entstanden - Paulik, Réthy und Grundén brachten im Mai 1956 das "Land des Lächelns" an der Wiener Staatsoper zur Aufführung, möglich, daß die Aufnahme in diesen Zeitraum fiel; auch die Tonqualität der Aufnahme würde dafür sprechen. Weniger geglückt sind allerdings die Schnitte zwischen den einzelnen Titeln (oder vielmehr Titelbruchstücken), die manchmal etwas willkürlich wirken und vor allem bei dem Titel "Adieu Angèle" sehr unglücklich geraten sind - der größte Teil dieses Titels besteht aus gesprochenem Text, der jedoch an einer Stelle endet, der das muntere Finale ausgesprochen sarkastisch wirken läßt, da die Wende zum Happy End nicht in der Aufnahme enthalten ist. Hätte man etwas früher geschnitten oder eventuell sogar den Titel komplett weggelassen (soooo weltbewegend ist "Adieu Angèle" nun wirklich nicht ...), hätte man diesen Patzer vermeiden können.
Dennoch - aus rein musikalischer Sicht eindeutig eine Entdeckung wert. Und vielleicht macht sich eine findige Plattenfirma doch mal auf die Suche nach weiteren Schätzen aus dem Opera-Archiv, die man auf CD veröffentlichen könnte - hat bei den Fritz-Wunderlich-Aufnahmen für dieses Label ja auch geklappt ... |
| |
|
| Gespeichert: |
09.05.2008 |
| |
|
|
|