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Schallplatten
Klassik
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Alle Details zu diesem Sammelobjekt: |
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| Status: |
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| Titel: |
Du bist die Welt für mich [LP] |
| Preis: |
- (Unverkäuflich)
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| Zuweisung: |
Schallplatten
Klassik
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| Kategorie: |
LP |
| Interpret: |
Wunderlich, Fritz |
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| Von Sammler: |
Skywise
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Privatsammler
aus Rheinland-Pfalz |
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| Infos: |
Gesamtzeit: 44:24
Trackanzahl: 12
Veröffentlichung: 1965
Best.-Nr.: 237 448
Polydor
[Anm.: Zeitangaben von CD-Fassung ergänzt]
[01] Du bist die Welt für mich (Tauber / Marischka) (4:30)
[02] Ich küsse Ihre Hand, Madame (Erwin / Rotter) (2:26)
[03] Schlaf ein, mein Blond-Engelein (Ay-Ay-Ay) (Freire / Beda) (4:16)
[04] Caro mio ben (Giordani) (3:04)
[05] Eine kleine Frühlingsweise (Dvořák / Lengsfelder) (3:15)
[06] Ännchen von Tharau (Silcher / Dach) (3:43)
[07] Granada (Lara / Siegel) (4:56)
[08] Be My Love (Brodsky / Cahn) (3:06)
[09] Plaisir d'amour (Martini) (3:40)
[10] Toselli-Serenade (Toselli / Böhm) (4:23)
[11] Weine nicht, bricht eine schöne Frau dir das Herz (Stolz / Marischka) (3:23)
[12] Still wie die Nacht (Böhm) (2:58)
Besetzung:
Fritz Wunderlich - Tenor
Symphonie-Orchester Graunke
Singgemeinschaft Rudolf Lamy (Einstudierung: Eugen Cymbalisty) - [01], [08], [10], [12]
Hans Carste - Dirigent
Franz Josef Brauer - Gesamtleitung
Fritz Wunderlich war schon früh darauf bedacht, seine Karriere auf eine möglichst breite Basis zu stellen. So brillierte er nicht nur als Mozart-Interpret, sondern auch im weiteren Verlauf in Werken von Richard Strauss, Carl Orff, Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach etc. Es war also nur eine Frage der Zeit, daß er sich dem Schlager oder dem Volkslied zuwandte. Nachdem er bereits kurz zuvor eine erfolgreiche Schallplatte in diesem Stil besungen hatte ("Ein Lied geht um die Welt"), legte er ein weiteres Album in derselben Besetzung und mit demselben Konzept vor - "Du bist die Welt für mich". Wahrscheinlich hat er die Liedauswahl mit einem Augenzwinkern vorgenommen, denn einige der hier vertretenen Titel befanden sich ebenfalls im Repertoire des legendären Tenors Richard Tauber, der - ebenso wie Wunderlich - keine Berührungsängste hatte, wenn es um die leichte Muse oder um populäre Schlager ging. Vermutlich war die Liedauswahl eine Reaktion auf Rezensionen, die seinen ersten Vorstoß in diese Richtung bereits mit Tauber verglichen.
Trotz des möglichen Augenzwinkerns bei der Liedauswahl nimmt Fritz Wunderlich die Stücke bei der Interpretation ernst; trotz der ihm eigenen Leichtigkeit, mit der er die Töne trifft, spürt man, daß er sich mit dem Material ebenso beschäftigt hat wie mit einer Bühnenrolle. Er versucht, die Grundstimmungen der einzelnen Lieder zu vermitteln, und so kommt es vor, daß er Stellen, bei denen andere Interpreten mit dem einen oder anderen interpretatorischen Schnörkel auftrumpfen, ungenutzt verstreichen läßt. Wenn es allerdings das Stück oder eine Passage gestattet, ist er zur Stelle - und wenn er dafür seine sonst so schmeichelnde Stimmlage aufgeben muß und nach Heldentenor-Art mit geradezu endlosem Atem "Granada" auf eine Weise schmettert, die ganze Generationen von Tenören alt aussehen läßt.
Eine großartige Aufnahme von Fritz Wunderlich auf seinem künstlerischen Höhepunkt, kongenial begleitet von Hans Carste und dem Symphonie-Orchester Graunke - ein echtes Juwel. |
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| Gespeichert: |
25.04.2008 |
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