Zurück
Schallplatten
Chanson u. Kabarett
|
|
|
|
|
| |
Alle Details zu diesem Sammelobjekt: |
|
| Status: |
|
| Titel: |
Der Traumtänzer |
| Preis: |
- (Unverkäuflich)
|
| Zuweisung: |
Schallplatten
Chanson u. Kabarett
|
| Kategorie: |
LP |
| Interpret: |
Schicha, Ralph |
| |
|
| Von Sammler: |
Skywise
|
|
Privatsammler
aus Rheinland-Pfalz |
|
Sammler kontaktieren
|
| |
|
| Infos: |
Gesamtzeit: ca. 40:30
Trackanzahl: 11
Veröffentlichung: 1974
Best.-Nr.: PPL1-4027 / 26.21416 AS
RCA Victor
[01] Der Traumtänzer (3:47)
[02] Hamster Balduin (3:40)
[03] Vom Entlein und dem Fisch (3:18)
[04] Und er singt dies Lied (3:48)
[05] Eine Fabel über einen Gartenzwerg (2:21)
[06] Urwaldserenade (3:14)
[07] Das Märchen vom Schneewittchen und dem kleinen Šmudlinka (3:24)
[08] Nur eine Geschichte (4:36)
[09] Die Fabel vom Seepferdchen und dem jugendlichen Maikäfer (4:13)
[10] Der kleine Riese (4:30)
[11] Hugo der Mäuserich (3:25)
Text und Musik: Ralph Schicha
Besetzung:
Ralph Schicha - Gesang, Gitarre & Kazoo
Florian Zimmermann - Gitarre, Bottle-neck
Charly Campbell - Percussion
Hans Herbst - Matchbox
Produktion: Otto B. Hartmann
Sind wir mal vorsichtig: Ralph Schicha, der sich mittlerweile eher als Schauspieler einen Namen gemacht hat, berichtet auf seiner Internetseite davon, daß er zwei Alben mit eigenen Liedern aufgenommen habe. Der Klappentext zu "Der Traumtänzer", wahrscheinlich das erste der beiden Alben, ordnet ihn in den Bereich der "Liedermacher" ein. Kann man sich drüber streiten. Wenn man mit dem Begriff meist links orientierte Sängerinnen und Sänger in Verbindung bringt, wie etwa Franz Josef Degenhardt, Walter Moßmann & Co., dann wird man mit Ralph Schicha seine Probleme haben. Andererseits gibt es ja auch noch Reinhard Mey oder Klaus Hoffmann, bei denen die kritischen Töne zwar auch vorhanden sind, aber das Schaffen nicht dominieren. In diesem Liedermacher-Sektor könnte man Ralph Schicha schon eher unterbringen. Ähnlich wie auch Reinhard Mey gehört er zu den Geschichtenerzählern, wobei allerdings der Schwerpunkt eher im fantastischen Bereich liegt, wie durch das völlig geschmacksbefreite Cover anscheinend verdeutlicht werden soll. Ralph Schicha singt von Elfen, Zwergen, Kobolden, erzählt Fabeln und Gleichnisse, manchmal witzig, meist jedoch eher verträumt.
Der Klappentext erläutert, daß "Ralph Schicha [...] keinen akustischen Comic-Strip bieten, [sondern] eher Alternativen zu einer hektischen, materialistischen Umwelt aufzeigen und dem Menschen eine Atempause gönnen [will]". Ein löbliches Ziel, allerdings soll an dieser Stelle bezweifelt werden, daß das Ralph Schicha über einen längeren Zeitraum gelingt, denn dazu fehlt es vielen Geschichten einfach an Substanz, Spannung oder Originalität. Bitte nicht falsch verstehen - für einen jungen Künstler geht das Album in Ordnung, und es zeigt durchaus ein gewisses Potential auf, denn Schichas Umgang mit der Sprache hebt sich von vielen anderen Interpreten positiv ab, denen man im Laufe der Zeit den "Liedermacher"-Stempel aufgedrückt hat. Leider verliert es aber auch schnell seinen Reiz, vergleichbar mit einem ausgelesenen Märchenbuch, das einen nicht mehr überraschen kann. |
| |
|
| Gespeichert: |
01.10.2008 |
| |
| Weitere Anzeigen der Kategorie 'Schallplatten/Chanson-u.-Kabarett': |
|
|
|
|