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Schallplatten
Chanson u. Kabarett
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Alle Details zu diesem Sammelobjekt: |
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| Status: |
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| Titel: |
Sie singt - Er spielt - Sie werden lachen |
| Preis: |
- (Unverkäuflich)
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| Zuweisung: |
Schallplatten
Chanson u. Kabarett
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| Kategorie: |
LP |
| Interpret: |
Rohwer, Inge & Hanns Kunz |
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| Von Sammler: |
Skywise
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Privatsammler
aus Rheinland-Pfalz |
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Sammler kontaktieren
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| Infos: |
Gesamtzeit: ca. 35:45
Trackanzahl: 13
Veröffentlichung: k. A.
Best.-Nr.: 47 610 EU
Maritim
[01] Der Gemüsemann (Kunz / Paulun) (2:18)
[02] Ich bin ja nur ein klitze-kleines Mädchen (2:45)
[03] Hatschi Zeus Amphitrion (Kunz / Rohwer) (4:19)
[04] Die Gammlerbraut (Kunz / Jertz) (3:29)
[05] Nostalgie (Kunz / Rohwer) (2:20)
[06] Der große Hund (3:29)
[07] Vampir (Kunz / Ferrer) (2:49)
[08] Fette Weiber (2:25)
[09] Der Sultan (2:11)
[10] Heiner (2:40)
[11] Meier (2:39)
[12] Die Fuseltante (2:29)
[13] Die Nymphomanin (Kunz / Rohwer) (1:42)
Musik und Text von Hanns Kunz
außer [01], [03]-[05], [07], [13]
Besetzung:
Inge Rohwer - Gesang ([01]-[05], [07]-[13])
Hanns Kunz - Gesang ([06]), Klavier
Produktionsleitung: Bernhard Lüth
Toningenieur: Günther Deycke
Cover-Graphik: Roland Schmidt
Life [sic!]-Mitschnitt aus Buhbe's Weinstuben, Hamburg
Die Chanson-Platte für Grenzgänger.
Sicher muß man diese Platte eher unter historischen Gesichtspunkten sehen - die hier vertretenen Lieder sind in musikalischer Hinsicht eher dem Kabarett der späten 50er, eher noch der 60er Jahre zuzuordnen: ein Klavierspieler, der größtenteils muntere Weisen klimpert, die manchmal ein wenig nach Georg Kreisler klingen, manchmal aber auch nach Volksgut oder kleineren Schlagern. Dazu singt die Hamburger Sängerin Inge Rohwer Texte, die vom Handwerk her auch in diese Zeit fallen. Interessant und problematisch wird es allerdings beim Inhalt. Schnell abhaken kann man die eher traditionellen kleinen Humoresken über Zwischen- oder Menschlich-Allzu Menschliches sowie Allerweltsprobleme und andere Belanglosigkeiten ([02], [03], [06], [07], [09]-[12]) - ordentliches, mittlerweile naturgemäß etwas angestaubtes Handwerk, vielleicht keine Glanzpunkte, aber eben auch keine Schandflecke. Hin und wieder rettet die interpretatorische Urgewalt Inge Rohwer noch ein paar Pointen, die vielleicht sonst untergegangen wären - kann man also lassen.
Nun gibt es aber Texte, die auf den ersten Blick ebenfalls in diese Kategorie fallen, aber eine Wendung ins Politische oder Sozialkritische aufweisen oder aber durch die Blume eine stagnierte Gesellschaft durch den Kakao ziehen ([01], [04], [05], [08]) ... und hier wird die Angelegenheit schwierig. Viele Anspielungen sind vielleicht gut gemeint, sitzen aber nicht exakt genug, um wirklich begeistern zu können. Andere dagegen passen genau, sind allerdings so zeitgebunden, daß sich der unbedarfte Hörer heutzutage wohl darüber wundern dürfte, warum das Publikum an diesen Stellen lacht.
Wer also aufgrund des Titels einen Schenkelklopfer nach dem anderen erwartet, wird wohl eher enttäuscht sein. Hochpolitisches oder -literarisches Kabarett wird ebenfalls nicht geboten, sondern einfach nur ein paar nette Lieder zum Schmunzeln und ein paar Stücke mit nicht sonderlich konkreten und zeitgebundenen Nadelstichen. Es soll ja Leute geben, denen das allein für einen vergnüglichen Abend reicht - und das Publikum bei diesem Mitschnitt war offensichtlich auch angetan von dem, was es da vorgesetzt bekam.
Das Album wurde ebenfalls mit anderem Titel ("Wenn fette Weiber Kuchen fressen, dann werd ich wild!") und anderem Cover (S/W-Foto von Inge Rohwer), aber derselben Bestellnummer, derselben Platte und natürlich demselben Inhalt aufgelegt:
http://www.meinesammlung.com/Schallplatten/Chanson-u.-Kabarett/819776-wenn-fette-weiber-kuchen-fressen-dann-werd-ich-wild.html |
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| Gespeichert: |
20.06.2008 |
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