PHILIPS G7000
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PHILIPS G7000


(PC u. Videospiele/Philips)



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PHILIPS G7000
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  Alle Details zu diesem Sammelobjekt:
Status: PRÄSENTIERE
Titel: PHILIPS G7000
Preis: - (Unverkäuflich)
Zuweisung: Haupt Sammelgebiet PC u. Videospiele     Sub Sammelgebiet Philips
 
Von Sammler: overbene Wien Privatsammler
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Infos: 1978 - Ohne OVP - Guter Zustand - Ohne orig. Netzteil ------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wikipedia: Das Gerät basierte auf dem Prozessor Intel 8048H mit einer Taktfrequenz von 1,79 MHz. Im Prozessor waren 64 Bytes RAM Speicher eingebaut, die Hälfte davon wurde jedoch als Register und Stack verwendet und war daher als Speicher nicht nutzbar. Zusätzlich war ein 6810 RAM Baustein mit weiteren 128 Bytes vorhanden. Ebenfalls im Prozessor integriert war 1 KiByte ROM. Dies enthielt Programmroutinen, die von diversen Spielen verwendet wurden, zum Beispiel die von fast allen Spielen bekannte "SELECT GAME" Anzeige. Die Auflösung betrug 256×192 Bildpunkte bei 8 möglichen Farben, für die Tonausgabe war ein Tonkanal (einstimmig) vorgesehen. Eine Besonderheit des Gerätes war die eingebaute Folientastatur. Die verwendeten beiden Joysticks sehen zwar aus wie analoge Controller, es handelt sich aber dabei um gewöhnliche digitale 8-Wege Steuerknüppel mit einem Feuerknopf, wie sie auch beim Atari 2600 Verwendung fanden. Bei einigen G7000-Konsolen waren die Joysticks fest mit der Konsolen verbunden, bei anderen Varianten wurden sie über Stecker an die Konsole angeschlossen. Ebenso gibt es G7000-Konsolen mit integriertem Netzteil, wie auch Konsolen mit externem Netzteil. Einen Netzschalter findet man an der Konsole im Übrigen nicht. Auch gab es ein Philips G7200. Diese G7000-Konsole beinhaltete neben der eigentliche Konsole einen Schwarz/Weiss-Monitor. Die Spiele waren auf Videopac genannten Steckmodulen (Cartridge) gespeichert, die bis zu 8 KByte fassten und zum Teil mehrere Spiele enthielten. Philips hat etwa 60 Module herausgebracht, weitere Titel erschienen von Fremdherstellern wie Parker (in Kooperation mit Sega, Konami), Imagic oder Jopac. Bemerkenswert an den Videopac-Modulen war der oben angebrachte Griff, an dem das Modul sicher aus der Konsole gezogen werden konnte. Die Module wurden anfänglich in einer Kartonverpackung ausgeliefert, später dann in stabilen Plastikboxen mit durchsichtiger Front, hinter welcher die Spieleanleitung gleichzeitig als Cover diente. Das G7000 wurde in Amerika unter der Bezeichnung Odyssey² vom Tochterunternehmen Magnavox vertrieben. Erfolgreich verkauft wurde es vor allem in Europa. Es gab ein Modul (Nr. 9) mit welchem die Konsole über einen Assembler programmiert werden konnte. Die entworfenen Programme (bis zu 100 Schritte) konnten jedoch nicht gespeichert werden. Dies ging erst mit dem Basic-Modul C7420 (mit eigener CPU, ROM und RAM), welches die G7400-Konsole zu einem vollständigen Heimcomputer machte. Das Abspeichern der Basic-Programme war auf einem Cassettenrecorder möglich. Leider wurde auch diese doch sehr interessante Spielkonsole voll vom Videospiel-Crash im Jahr 1983 erwischt (u. a. wollte plötzlich niemand mehr eine Spielkonsole, sondern alle wollten einen Heimcomputer im Stile eines Commodore VC20, C64, Atari 400, Apple II oder TI-99/4A). So konnte die durchaus leistungsfähige G7400-Konsole kein großer Erfolg mehr werden. Einige Module waren zwar schon entwickelt, wurden aber nicht mehr veröffentlicht. Sie wurden später von einigen Videopac-Fans wieder entdeckt und zumindest als Binär-ROM für den O2EM-Emulator verfügbar gemacht. --------------------------------------------------------------------------------------------------------- Originalaufnahme der Konsole (OdK)
 
Gespeichert: 28.07.2006
 
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