Some Things Never Change
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Some Things Never Change



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Foto

Status:
Titel: Some Things Never Change
Preis: - (Unverkäuflich)
Zuweisung: Haupt Sammelgebiet CDs     Sub Sammelgebiet Rock
Kategorie: Album
Interpret: Supertramp
 
Von Sammler: Skywise Rheinland-Pfalz Privatsammler
Privatsammler aus Rheinland-Pfalz
Sammler kontaktieren Email schicken
 
Infos: Gesamtzeit: 70:05
Trackanzahl: 12
Veröffentlichung: 1997
Best.-Nr.: 89989 2
EMI

[01] It's A Hard World (9:46)
[02] You Win, I Lose (4:31)
[03] Get Your Act Together (4:47)
[04] Live To Love You (5:19)
[05] Some Things Never Change (6:26)
[06] Listen To Me Please (4:46)
[07] Sooner Or Later (Davies / Hart) (6:51)
[08] Help Me Down That Road (4:37)
[09] And The Light (4:41)
[10] Give Me A Change (Davies / Hart) (4:23)
[11] C'est What? (8:15)
[12] Where There's A Will (5:35)

All songs written my Rick Davies
except [07], [10]

Besetzung:
Rick Davies - Vocals, Keyboards
Mark Hart - Vocals, Keyboards, Guitars
John Helliwell - Saxophones, Woodwinds
Cliff Hugo - Bass
Bob Siebenberg - Drums ([01]-[08], [10], [11]
Lee R. Thornburg- Trumpet, Trombone, Background Vocals
Carl Verheyen - Guitars
Tom Walsh - Drums ([09]), Percussion
Bob Danzinger - Kalimbas
Karen Lawrence - Background Vocals
Kim Nail - Background Vocals

Produced by Jack Douglas
except [09] produced by Jack Douglas & Fred Mandel
Engineered by Jay Messina
except [09] engineered by Jay Messina & Ian Gardiner
Executive Producer: Rick Davies

Recorded at Ocean Way Studios, Hollywood, California; Assistant Engineer: Michael Scotella
and The Backyard Studios, Encino, California; Assistant Engineer: Ian Gardiner
Mixed at Manhattan Center Studios, New York, New York
Assistant Engineers: Rich Clark, Roy Clark, and Brian Hargrove
Mastered at Gateway Studios, Portland, Maine by Bob Ludwig

Cover Art: Hugh Syme and Dimo Safari
Creative Direction: Richard Frankel
Band Portraits: Dennis Keeley

A special "Thank you" to Gilbert Ohayon and Rupert Perry and the entire team at EMI, and to Pascal Bernardin for his elegant and unwavering support.

Thanks to Carol Phillips, Wendy Phillips, Mark Warner, Jim Wilson, Michael and Claris at Ocean Way, Victor and Dan at Manhattan Center
and
Rheuben Allen, The Sax Shop; Ross Garfield, Drum Doctors; All at EFX; Sterling, Musicman Basses; Irma and Chris, Calicchio Trumpets; Pearl Drums & Percussion; Paiste Cymbals; Thomastile-Infeld


Daß die Presse 1997 begeistert war, daß Supertramp wieder zusammengefunden haben, mag man ja noch nachvollziehen können. Unverständlich ist allerdings nach wie vor, daß in den meisten Artikeln einerseits gemeldet wurde, daß Roger Hodgson nicht mit dabei sei, und andererseits diese erfolgreichen Jahre und Titel mit dem Dreamteam Hodgson / Davies erwähnt, wenn nicht sogar in den Himmel gelobt wurden. Das hätte man durchaus machen können, wenn es zwischen dem Ausstieg von Roger Hodgson und der Auflösung der Band keine weiteren Alben gegeben hätte, nur - die gab es. Und in diesen Jahren bemühte sich Rick Davies um einen Imagewechsel für die Band, verpaßte ihnen mehr Blues und reduzierte die Pop-Anteile, letzteres teilweise sogar gezwungenermaßen, da er nur deshalb den Namen "Supertramp" weiterbenutzen durfte, weil er mit Roger Hodgson übereingekommen war, daß live kein Hodgson-Material gespielt werden sollte (woran er sich zwar nicht hielt, aber der Anteil der Hodgson-Songs wurde dennoch deutlich heruntergefahren). Also hätte man sich denken können, daß die Band 1997 vor allem dort ansetzen würde, wo sie 1987 aufgehört hat - und nicht nach dem Ausstieg Hodgsons im Jahr 1984. Die Band selbst schürte die Hoffnungen auf ein eher eingängiges rock-/poplastiges Album, indem sie mit der Single "You Win, I Lose" einen Titel auskoppelte, der sich deutlich am Sound von "Breakfast In America" orientierte. Darüber hinaus ließ sie in Interviews durchscheinen, daß Mark Hart, der just zu diesem Zeitpunkt von der Crowded-House-Abschiedstournee zurückgekehrt war, ebenfalls an einigen Titeln als Autor beteiligt sein würde.
Wenn man das Album mit diesen Erwartungen eingelegt hat, dürfte man ziemlich schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden sein. Schon der Eröffnungstitel, ein 10minütiger schleppender angejazzter Blues, machte deutlich, daß sich tatsächlich, wie im Albumtitel versprochen, nichts geändert hatte, und Rick Davies immer noch seinen eigenen Weg ging, fernab der Pfade, auf denen Supertramp damals mit Roger Hodgson gereist waren. Die 180°-Kehre folgt im Anschluß mit der Singleauskopplung, im Anschluß übernahm Davies wieder das Steuer, wobei man sagen muß, daß er wenigstens hin und wieder versucht, die alte Zeit wieder ein wenig aufleben zu lassen. Mit "Live To Love You", "Listen To Me Please", "Give Me A Chance" und "Where There's A Will" tauchen einige Stücke auf dem Album auf, die Elemente aus der Hodgson-Ära aufgreifen und neu verarbeiten, wenn auch nicht auf eine Weise, von der man sagen kann "Muß man unbedingt mal gehört haben!". Dafür greift er mit einigen Stücken ("Sooner Or Later", "And The Light") aber auch schon mal derbe daneben oder versucht, mit "C'est What" oder dem Titelstück, sich selbst bzw. seine Arbeiten auf "Brother Where You Bound" zu kopieren. Manches leidet darunter, daß es zu stark in die Länge gezogen wurde, einige Stücke wären besser im Tonstudio geblieben ... und irgendwie kennt man als Supertramp-Hörer das Ganze ja ohnehin schon und trotzdem ist es nicht das, was man gewollt hat. Irgendwie fehlen dem Album die wirklich zündenden Ideen - "Some Things Will Never Change" klingt wie eine etwas verzweifelt zusammengestellte Sammlung von Stücken, die auch auf andere Supertramp-Alben gepaßt hätten, dann aber aus Qualitätsgründen außen vor gelassen wurden. Man verpaßt nichts, wenn man es nicht gehört hat.
 
Gespeichert: 27.03.2008
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