Works Volume 1
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Works Volume 1



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Status:
Titel: Works Volume 1
Preis: - (Unverkäuflich)
Zuweisung: Haupt Sammelgebiet CDs     Sub Sammelgebiet Rock
Kategorie: Album
Interpret: E. L. P. [= Emerson, Lake & Palmer]
 
Von Sammler: Skywise Rheinland-Pfalz Privatsammler
Privatsammler aus Rheinland-Pfalz
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Infos: Doppel CD
Gesamtzeit: 41:07 (CD 1), 46:15 (CD 2)
Trackanzahl: 6 (CD 1), 8 (CD 2)
Veröffentlichung: 1977
Best.-Nr.: 828 470-2
Leadclass / Victory / London / Metronome


CD 1
Keith Emerson: Piano Concerto No. 1
[01] Allegro giojoso - Andante molto cantabile - Toccata con fuoco (18:24)
London Philharmonic Orchestra
conducted by John Mayer
Keith Emerson - Steinway Piano
Orchestrations: Keith Emerson, John Mayer
Produced by Keith Emerson

[02] Lend Your Love To Me Tonight (Lake / Sinfield) (4:01)
[03] C‘est la vie (Lake / Sinfield) (4:16)
[04] Hallowed Be Thy Name (Lake / Sinfield) (4:35)
[05] Nobody Loves You Like I Do (Lake / Sinfield) (3:56)
[06] Closer To Believing (Lake / Sinfield) (5:33)
Greg Lake - Vocals, Guitars [nicht genannt]
Orchestral arrangements by Godfrey Salmon and Tony Harris
Orchestra and choir conducted by Godfrey Salmon
Produced by Greg Lake and Peter Sinfield


CD 2
[01] The Enemy God Dances With The Black Spirits (Excerpt from The Seythian Suite, 2nd Movement) (Sergej Prokofieff) (3:20)
[02] L. A. Nights (Palmer / Emerson) (5:43)
[03] New Orleans (Palmer) (3:46)
[04] Two Part Invention D Minor (Johann Sebastian Bach / arr. Palmer) (1:54)
[05] Food For Your Soul (Palmer / South) (3:57)
[06] Tank (Emerson / Palmer) (5:08)
all tracks produced by Carl Palmer
except [05] co-produced by Carl Palmer / Greg Lake
Special Thanks to
Joe Walsh - Guitar and Scat Vocals ([02])
Keith Emerson - Keyboards ([2]
Andy Hendrikson, John Timperley

[07] Fanfare For The Common Man (Aaron Copland / arr. Emerson) (9:40)
[08] Pirates (Emerson / Lake / Sinfield) (13:18)
Emerson, Lake & Palmer
Orchestration by Keith Emerson and John Mayer
Arranged by Emerson, Lake & Palmer
The Orchestra de L‘Opera de Paris
conducted by Godfrey Salmon
Produced by Greg Lake


Remastered by Joseph M. Palmaccio at PolyGram Studios

Thanks to
Mountain Recording Studios
Pathé Marconi EMI Studios Paris

Personal Assistance: Alex Grob
Sound Engineers: John Timperley, Roger Cameron
Yamaha GX-1 featured on 2/[07]
Photography: David Montgomery, Kenny Smith, Alex Grob
Art Direction: Ashley Newton
Design and Art Work: Ian Murray



Das große Aus hing über Emerson, Lake & Palmer, als sie an ihre Pflichten aus ihrem Plattenvertrag erinnert wurden. Noch drei weitere Alben sollten abgeliefert werden, doch das Trio war krisengeschüttelt, hatte nach einer Welttournee die Lust am Musizieren verloren und nach einer anschließenden Pause auch noch den Kontakt zur damals aktuellen Musik. Dazu kamen persönliche Krisen und verschiedene Wünsche über die zukünftige Ausrichtung der Musik. Alles das sollte sich 1978 in "Love Beach" zeigen, doch 1977 versuchte man noch, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Ähnlich wie die Beatles auf ihrem "White Album" ging man getrennt ins Studio. Jeder der drei bekam eine Plattenseite zur Verfügung gestellt, um darauf seine Ideen zu verwirklichen, die vierte Seite des Doppelalbums sollte dann wieder eine Gemeinschaftsarbeit sein.
Das Ergebnis machte deutlich, wie weit sich die einzelnen Mitglieder mittlerweile von ihren Ursprüngen entfernt hatten.
Keith Emerson nahm sein selbstverfaßtes Klavierkonzert auf, das sich stark an klassische Vorbilder anlehnte. Trotz einiger Jazz- und Rockeinflüsse dürfte dieser Schritt den wenigsten Anhängern von ELP damals geschmeckt haben.
Greg Lake spielte für seine Schallplattenseite einige gitarrenlastige Stücke, hauptsächlich Balladen, ein, die auf kommerzielle Weise teilweise den Kitsch regelrecht beschworen. In diesem weichgespülten Klang dürften sich auch die wenigsten ELP-Anhänger wirklich wiedergefunden haben.
Carl Palmer wuchs dagegen mit seinen Stücken über sich hinaus - klassische Anleihen, rockige Titel, drastische Soundexperimente ... hier war der Geist von ELP noch lebendig.
Und aller Differenzen zum Trotz - mit der gemeinsamen Schallplattenseite schufen ELP zwei echte Klassiker, nicht mehr und nicht weniger: "Fanfare For The Common Man" und "Pirates" gerieten zu den besten Stücken, die ELP jemals aufgenommen haben. Von diesem Kaliber hätte man sich gerne mehr gewünscht.
Einige Jahrzehnte später, mit einer etwas größeren Distanz muß man sagen, daß jeder der vier Teile sicherlich seinen Reiz hat und daß "Works" gerade durch die Vielfalt, die am Ende doch irgendwie in zwei Stücken zusammengeführt wird, zu den wichtigsten Werken in der ELP-Discographie zählt, wenn es auch den Spitzenplatz wohl nicht erreicht.
 
Gespeichert: 12.09.2007
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