CD 1 1. Akt
[01] Nr. 8 Vorspiel (2:51)
[02] Nr. 1 Introduktion - Es rotelt im Laube (1:31)
[03] Dialog (1:00)
[04] Nr. 1b Was geht‘n mich an die Leute (2:43)
[05] Dialog - Nr. 3 Durch die weiten Felder (4:27)
[06] Dialog (1:05)
[07] Nr. 4 Wo die Lerche singt (2:59)
[08] Dialog und Melodram (1:27)
[09] Nr. 2 Ein Hauch, wie von Blüten - Wenn die Liebe ruft (3:05)
[10] Dialog (0:25)
[11] Nr. 5 Bitte, nehmen s‘ doch Platz bei der Laube - Auf dem Bankerl (2:35)
[12] Dialog (1:26)
[13] Nr. 7 Kommen gradewegs vom Schnitt - Schau mich an (2:04)
[14] Dialog (2:38)
[15] Nr. 8 Wie von Ferne ruft (11:05)
2. Akt
[16] Nr. 9 "Ich, Du, Er, Wir, Ihr und Sie" - Sonntag kommt mein Schatz (2:15)
[17] Dialog (2:49)
[18] Nr. 10 Bin ich erst ein großer Mann (2:21)
[19] Dialog (6:05)
[20] Nr. 11 Pali, sagt‘ mir einst die Mutter - Das Lied von Ternesvar (3:28)
[21] Dialog (2:44)
[22] Nr. 12 Ah, diese herrlichen Rosen - Fern wie aus vergang‘nen Tagen (5:06)
CD 2
[01] Dialog (3:30)
[02] Nr. 13 Du wilder Teufel, Du (12:07)
3. Akt
[03] Nr. 13a Entr‘akt, Walzer (3:22)
[04] Im Ernst, in dieser Umgebung - Fern wie aus vergang‘nen Tagen (1:39)
[05] Nr. 15 Und nicht wahr - Ich hab‘ dich geliebt (2:08)
[06] Dialog (1:12)
[07] Nr. 16 Da schau‘, Borcsa - Sonne scheint und Himmel ist ganz blau (3:49)
Schön ist die Welt
[08] Bruder Leichtsinn, so werd‘ ich genannt - Schön ist die Welt (3:17)
[09] Ein Ausflug mit Ihnen - Frei und jung dabei (3:08)
[10] Jetzt mit der rechten Hand - Es steht vom Lieben so oft (3:05)
[11] Ich hab‘ sie gefunden - Liebste glaub‘ an mich (3:05)
[12] Wenn zwei sich lieben (aus "Der Rastelbinder") (4:03)
Friedrike
[13] O wie schön, wie wunderschön (2:46)
[14] Sah‘ ein Knab‘ ein Röslein steh‘n (3:02)
[15] O Mädchen, mein Mädchen (3:25)
Paganini
[16] Schönes Italien (2:15)
[17] So jung und schon ein großer Meister - Was ich denke, was ich fühle (4:44)
[18] Gern hab‘ ich die Frau‘n geküßt (3:46)
[19] Sag‘ mir, wie viel rote Lippen - Niemand liebt sich dich so wie ich (2:49)
[20] Einmal möcht‘ ich was Närrisches tun (2:46)
[21] Du und ich sind für einander bestimmt (aus "Großfürstin Alexandra") (2:34)
Musik: Franz Lehár
Libretto: Dr. Alfred Maria Willner & Heinz Reichert ("Wo die Lerche singt")
Libretto: Ludwig Herzer & Fritz Löhner (2/[08]-[15])
Libretto: Viktor Léon (2/[12])
Libretto: Paul Knepler & Béla Jenbach (2/[16]-[20])
Libretto: Arthur Rebner & Hanns Saßmann (2/[21])
Besetzung ("Wo die Lerche singt"):
Ernst Taubenhayn - Pál Török
Else Macha - Margit, seine Enkelin
Fred Liewehr - Sándor Zapolja, ein Maler
Esther Réthy - Vilma Garamy (Gesang)
Eva Lissa - Vilma Garamy (Dialog)
Oskar Morwald - Bodroghy Pista, ein Bauernbursche
Cilly Tögel - Borcsa, Dienstmagd
Franz Emmerich - Kovacs Lajos, Dorfwirt
Fritz Gotze - Janos, Knecht
Chor und Großes Wiener Rundfunkorchester
Franz Lehár - Dirigent
Besetzung (Bonus):
Richard Tauber (2/[08]-[21])
Gitta Alpar (2/[09], [10])
Carlotta Vanconti (2/[12], [[17], [19])
Vera Schwarz (2/[20])
Orchester des Metropoltheaters Berlin (2/[08]-[11])
Franz Schönbaumsfeld - Dirigent (2/[08]-[11])
Orchester der Städtischen Oper Berlin (2/[15])
Orchster des Deutschen Künstlertheaters Berlin (2/[18])
Ernst Hauke - Dirigent (2/[13]-[15], [18])
Cover Photo: Arsis
Cover Design: Studio Eric Wondergem bNO, Baarn Holland
"Wo die Lerche singt" aus dem Jahr 1918 ist eine Lehár-Operette, die mittlerweile schon wieder in Vergessenheit geraten ist. Zugegeben - weder Text noch Inhalt sind sonderlich spektakulär: Ungarisches Mädchen wird von Maler aus ihrer idyllischen Heimat in die Stadt gebracht, wo der Maler einerseits ihr Portrait vollendet, sie jedoch unmittelbar danach fallen läßt, woraufhin sie enttäuscht wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Klingt simpel. Es gibt Leute, die hätten daraus ein wahres Monstrum an Drama gemacht, aber im gegebenen Fall ist das Libretto einfach zu schwach und kommt über eine ziemlich seichte Komödie nicht hinaus, wobei die Dialoge meist kunstvoller und interessanter gestaltet sind als die Liedtexte. Schade, daß sich so auch die Musik nicht durchsetzen konnte, denn die ist zeitweise sogar besser als noch bei Lehárs erster "ungarischer" Operette, der "Zigeunerliebe". In der "Lerche" versucht er, dem schwachen Text mit einer möglichst autentischen Musik zu begegnen, was ihm mitunter einfach glänzend gelingt.
Vom technischen Standpunkt her gesehen ist die Aufnahme aus dem Jahr 1942 natürlich nicht die beste. Andererseits stehen hier Leute hinterm Mikrofon, die das goldene Zeitalter der Lehár-Operetten aktiv miterlebt, wenn nicht sogar -gestaltet haben und genau wissen, wie man einen solchen Stoff zu singen hat. Die interpretatorische Stärke gleicht die etwas schwache Tontechnik locker wieder aus.
Die Bonus-Stücke stammen aus den Jahren 1927 bis 1930; die Tontechnik ist also auch hier eher "berauschend", wodurch manche Texte nur schwer bis völlig unverständlich werden; allerdings hat man auch hier wieder die erste Garde am Start, wodurch zumindest das Gespür für die Lehár-Melodien noch gerettet werden kann.