| Infos: |
Gesamtzeit: 71:40
Trackanzahl: 1
Veröffentlichung: 1985
Best.-Nr.: 825 256-2
Polydor / Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH
[01] Harlekijnlied (Caldara, Bearb.: Veen / Wurff)
In seiner Bude (Wurff)
Plätscher, plitscher, Feder (Veen)
Die Entenpost (Wurff)
Der Maulwurf (Trad., Bearb.: Veen / Wurff)
Eine Entengrützesammelmaschine (Wurff)
Denk dir, man hat Geld (Veen / Wurff)
Der König (Veen / Wurff)
Umgekehrt (Wurff)
Quak, quak, quak (Veen / Wurff)
Der Fuchs (Wurff)
Quak, quak, quak (Veen / Wurff)
Die Leiter rauf (Wurff)
Die Leiter runter (Wurff)
Quak, quak, quak (Veen / Wurff)
Das Flüßchen (Veen / Sacksioni)
Quak, quak, quak (Veen / Wurff)
Die Bienen (Veen / Wurff)
Der Pförtner (Wurff)
Die Hühner (Veen / Wurff)
Aufgefressen (Wurff)
Im Brunnen (Wurff)
Stell dich hin (Wurff)
Klitschnasse Füße (Veen / Sacksioni)
Rot wie eine Tomate (Wurff)
Alles umsonst (Wurff)
Wilhelmus (Trad.)
Doof (Veen)
Das Große Wasserländische Symphonieorchester (Wurff)
Zusammensammeln (veen / Wurff / Reijnders)
Weg da (Veen / Wurff)
Kleiner Fratz (Girl On A Bicycle) (McTell / Peterson / Woitkewitsch) (71:40)
Texte: Herman van Veen
dt. Texte: Thomas Woitkewitsch
Orchestrierung & Dirigent: Erik van der Wurff
Das Große Wasserländische Symphonieorchester: Richard Igel, Hamburg
Harlekijn Band: Erik van der Wurff, Nard Reijnders, Chris Lookers, Cees van der Laarse
P. A.-Technik: Hans van der Linden, Ass. Eelco Coster
Digitale Aufnahme, Montage und Mix: Adriaan Verstijnen
Mit Dank an: Marlous Fluitsma
Aufnahme: Deutsches Schauspielhaus, Hamburg, Aug. ‘85
Produktion: Harlekijn Holland B. V.
Fotografie: Peter Thomsen, Max Kohr
Zeichnung: Harald Siepermann & Hans Bacher
Mit Dank an:
Annet Kossen, Rob Munnik, Ronald Sickens de Wal, Stan Gunkel, Judith Wegener, Elske Lück, Lisbeth Anker, Franka Daels, Willem Flantua, Alois Kurzmann, Andrew Hart Adler, Peter & Sibi Röders, Christian Böhme und alle Wasserländischen Musiker, Wilma Munnik, Hauke Tedsen, Karsten Jahnke, Monika The, Katharina Trebitsch, Ron van Eeden, Anton Kramer, Vivi Eickelberg, Kulturbehörde Hamburg, Frau Senatorin Helga Schuchardt, City Concept Hamburg, Alsterhaus, Hamburg, Dodo & Alois Büchel TAK Liechtenstein, Frau Porringa De Flint Amersfoort, Frau Van Brandenburg, De Stoep Spijkenisse
Die Musikfabel "Alfred Jodocus Kwak" wurde von der Firma Trebitsch Produktion Holding GmbH + Co. KG, Katharina Trebitsch, Hamburg, im Auftrag des ZDF für die Redaktion Kinder u. Jugend, Redaktionsleitung: Markus Schächter, Redaktion: Alice Ammermann, hergestellt.
Alfred Jodocus Kwak (benannt nach Alfred Biolek, der Herman van Veen für seine Sendung "Bios Bahnhof" nach Deutschland holte) entstand Mitte der 70er Jahre für ein Kindermusical von Herman van Veen. In der nachfolgenden Zeit wurden weitere Abenteuer in Comics abgedruckt, zu denen Harald Siepermann die Bilder lieferte. Im Laufe der Zeit wurde das Musical ebenfalls ins Deutsche übertragen und schließlich auch hierzulande aufgeführt. Mitte der 80er Jahre feierte Herman van Veen mit seiner Figur auch außerhalb der Niederlande große Erfolge, was schließlich (1989) auch zu einer 52teiligen Zeichentrickserie führte, die zunächst im ZDF lief, später auch von anderen Sendern übernommen wurde.
"Alfred Jodocus Kwak" hob sich schon immer von der Masse der Kinderprogramme ab, weil er zwar lustig war, aber andererseits auch darauf verzichtete, ein unbeschwertes Bild der Welt zu malen. Auch politische Themen kamen in der Serie zur Sprache, negative menschliche Eigenschaften oder Einflüsse wurden ebenfalls angesprochen. Der Mut zur Entwicklung und der Wunsch nach Veränderung waren dabei in vielen Fällen die Auslöser für eine Wende zum Besseren. Dies spiegelt sich bereits in der "Musikfabel" wieder, in der Alfred davon erfährt, daß es in anderen Ländern Lebewesen gibt, die kein Wasser haben. Daraufhin macht er sich an die Arbeit und verdient eine Menge Geld, das er dem Maulwurf geben möchte, damit dieser einen Kanal graben kann. Doch kurz vor seinem Ziel kommt der König des Landes auf Alfred zu und leiht sich von ihm das zusammengearbeitete Vermögen. Als Alfred das Geld jedoch nicht zurück erhält, macht er sich auf den Weg, um sein Eigentum zurückzufordern. Unterwegs trifft er viele Freunde, die ihn aus unterschiedlichen Gründen begleiten wollen.
Ein wirklich großartiges, tiefsinniges und unterhaltsames Album, gespickt mit eingängiger Musik, schönen Einfällen und viel Humor. Eine Live-Aufnahme - klar, die Lieder könnten in Studio-Versionen niemals eine solche Wirkung erzielen -, die definitiv zum Besten zählt, was Herman van Veen aufgenommen hat. Einziger Nachteil bei der (jedenfalls bei dieser) CD-Version: die Titel befinden sich in einem einzelnen Track und sind somit nicht einzeln anwählbar. Meines Wissens gibt es allerdings zumindest eine ältere CD-Auflage, bei der dies der Fall war (dort wurde die Ente noch "Quak" geschrieben). Ob dieser Mangel bei neueren Auflagen korrigiert wurde, weiß ich nicht. |