Bitter Tears: Ballads Of The American Indian
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Bitter Tears: Ballads Of The American Indian


(CDs/Country)



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  Alle Details zu diesem Sammelobjekt:
Status: PRÄSENTIERE
Titel: Bitter Tears: Ballads Of The American Indian
Preis: - (Unverkäuflich)
Zuweisung: Haupt Sammelgebiet CDs     Sub Sammelgebiet Country
Kategorie: Album
Interpret: Cash, Johnny
 
Von Sammler: Skywise Rheinland-Pfalz Privatsammler
Privatsammler aus Rheinland-Pfalz
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Infos: Gesamtzeit: 31:47
Trackanzahl: 8
Veröffentlichung: 1964
Best.-Nr.: CK 66507
Columbia

[01] As Long As The Grass Shall Grow (Farge) (6:11)
[02] Apache Tears (Cash) (2:34)
[03] Custer (Farge) (2:20)
[04] The Talking Leaves (Cash) (3:55)
[05] The Ballad Of Ira Hayes (Farge) (4:07)
[06] Drums (Farge) (5:03)
[07] White Girl (Farge) (3:01)
[08] The Vanishing Race (Horton) (4:05)

Besetzung [nicht genannt]:
Johnny Cash - Vocals
Luther Perkins - Guitars
Norman Blake - Guitars
Bob Johnson - Guitars
Marshall Grant - Bass
W. S. Holland - Drums
The Carter Family - Vocals

Produced by Don Law & Frank Jones


In seinem neunzehnten Album nahm sich Johnny Cash erneut eines Themas an, wie auch schon bei "Ride This Train" (1960) oder "The Lure Of The Grand Canyon" (1961). Diesmal stand allerdings nur indirekt das Land im Mittelpunkt, sondern viel eher die Indianer. Johnny Cash, der zu diesem Zeitpunkt überzeugt davon war, daß er zu einem Viertel Cherokee-Indianer war, beschäftigte sich auf "Bitter Tears" auf mal sarkastische, mal tief melancholische Weise mit der Geschichte und dem Schicksal der amerikanischen Ureinwohner. Das Album ist in mehrerlei Hinsicht ein wenig sonderbar - einmal stellte sich später heraus, daß Johnny Cashs Vorfahren aus Schottland stammten (was seinen Bemühungen um die Rechte der Indianer keinen Abbruch tat), zum anderen thematisierte Cash auf diesem Album offen die Sucht-, insbesondere Alkohol-Probleme einiger Indianer, während seine eigene Drogensucht gerade auf ihren Höhepunkt zusteuerte. Darüber hinaus brach er auf diesem Album häufiger mit seinem eigenen "Boom-Chicka-Boom"-Stil und experimentierte mit weiteren Rhythmen, Harmonien und Stimmungen, einige Stücke gerieten deutlich länger (und unbequemer) als die Sachen, die das Publikum von ihm sonst gewohnt war. Trotzdem wirkt das Album in sich stimmig und keinesfalls aufdringlich - Cashs Botschaft erreicht ihr Ziel, da er sie seinem Hörer nicht aufzwingt, sondern ihn selbst zu den richtigen Schlüssen kommen läßt. Er selbst sieht sich wohl eher als Botschafter und zieht mit einigen Tricks und originellen Ideen den Hörer in seinen Bann.
Ein Album, das man in der Flut von Cashs Veröffentlichungen vielleicht etwas zu leicht übersieht.
 
Gespeichert: 03.03.2008
 
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