Zurück
CDs
Chanson u. Kabarett
|
|
|
|
|
| |
Alle Details zu diesem Sammelobjekt: |
|
| Status: |
|
| Titel: |
Tanz den Friedhelm |
| Preis: |
- (Unverkäuflich)
|
| Zuweisung: |
CDs
Chanson u. Kabarett
|
| Kategorie: |
Album |
| Interpret: |
Jeroch, Marcus & die Klangdichter |
| |
|
| Von Sammler: |
Skywise
|
|
Privatsammler
aus Rheinland-Pfalz |
|
Sammler kontaktieren
|
| |
|
| Infos: |
Gesamtzeit: 41:26
Trackanzahl: 11
Veröffentlichung: 1998
Best.-Nr.: S 002-2
Soundservice GbR / Revonnah
[01] Heinrich Dub Mix (3:20)
[02] Die Geisterbahn (3:15)
[03] Small Talk (3:02)
[04] Der Butt (4:02)
[05] Zehn kleine Dichterlein (6:32)
[06] Ein kleines Lied (3:21)
[07] Bumm Bumm (4:10)
[08] Der Widder und die Tänzerin (4:29)
[09] Das Lied von der kleinen Laus Plü (3:29)
[10] Heinrich VIDEO Mix (3:17)
[11] Hammerfest (Gallop / Köhlmann / Kändler) (2:20)
Musik: Albert Mimberg, Søren Krahl
außer [11]
Texte: Friedhelm Kändler
Besetzung:
Marcus Jeroch - Gesang, Gesprochenes
Frank Hultsch - Posaune
Andreas Hillmann - Trompete, Flügelhorn
Stephan Neidig - Baß
Niko Mastrokostopoulos - Baß
Angelika Howland - Gesang
Sonja Hilberger - Gesang
Lena My Schröder - Gesang
Friedhelm Kändler - Gesprochenes
Gina Kolbe - Didgeridoo
Andreas Kohlmann - Schlagzeug
Jim de Gounelas - Schlagzeug
Martin Gallop - Gitarre, Baß
Fotos: B. Kuhardt, K. Loch, Ch. Schröder, U. Hesse, A. Plöger, H. Schulz-Wendel
Premaster: TTM Mastering GmbH
Tonmeister: Jürgen Crasser
Da, wo der Dadaismus aufhört, setzt Friedhelm Kändler an. In dem von ihm geschaffenen Wowoismus (immerhin ist Wowo die Frage zu Dada) jongliert er mit Worten und Bildern, raubt dem Sinnvollen den Sinn und setzt ihn beim Sinnlosen wieder ein. Bei vielen seiner festgehaltenen Gedankensprünge muß man als Zuhörer unglaublich aufpassen, nicht den Anschluß zu verpassen.
In der Zeit, als Friedhelm Kändler nicht sehr häufig auf der Bühne stand, fand sich mit Jongleur und Körperkünstler Marcus Jeroch ein kongenialer Partner, der die wahnsinnig sinnigen Texte Kändlers gekonnt unters Volk brachte, indem er sich (fast schon wörtlich) in jede einzelne Zeile hineinkniete und zu echtem WorTheater werden ließ.
1998 tat sich Jeroch dann mit den "Klangdichtern" zusammen, um einige Texte Kändlers nicht nur zu sprechen, sondern auch zu singen. Das Ergebnis ist ein recht modernes Album zwischen Pop und HipHop, dessen Musik leider die Lyrik von Kändler nicht immer richtig unterstützt (und leider auch den Nachteil hat, daß man den Interpreten bei seiner Arbeit nicht beobachten kann, wobei man merkt, wie stark der visuelle Aspekt in Jerochs Shows war). Trotzdem immer wieder großartig anzuhören: die Geschichte von den "Zehn kleinen Dichterlein", das zentrale Stück dieses Albums, und die großartige Umsetzung von "Der Widder und die Tänzerin". Der Rest des Albums tritt hinter diesen beiden Stücken doch merklich zurück. Zwar kein erfolgreiches, aber immerhin doch interessantes Sprach- und Musik-Experiment. |
| |
|
| Gespeichert: |
13.03.2005 |
| |
| Weitere Anzeigen der Kategorie 'CDs/Chanson-u.-Kabarett': |
|
|
|
|